Mauerwerk mit Geschichte
Stolberg ist bekannt für seine Altstadt und die historischen Kupferhöfe, die aus Naturstein errichtet wurden. Auch viele Wohnhäuser in der Stadt haben massives Mauerwerk aus Naturstein oder Ziegel. Wer an solchen Gebäuden arbeitet, hat es mit unregelmäßigem Mauerwerk, wechselnden Wandstärken und alten Mörteln zu tun. Neue Bauteile müssen sich an den Bestand anschließen, ohne ihn zu schwächen.
Arbeiten im Bestand
Typisch sind das Schließen oder Neuanlegen von Öffnungen, das Ausbessern von geschädigtem Mauerwerk und das Herstellen von Auflagern für neue Träger. Ist Mauerwerk durchfeuchtet, muss in der Regel zuerst die Ursache behoben werden und die Wand trocknen, bevor eine dauerhafte Instandsetzung sinnvoll ist.
Alt und neu verbinden
Wird in einem Bestandshaus neu gemauert, stellt sich die Frage nach dem passenden Material. Allgemein gilt: Neues Mauerwerk soll sich mit dem alten verbinden und sich ähnlich verhalten, damit am Übergang keine Risse entstehen. Gerade bei Natursteinwänden und alten Kalkmörteln ist das keine Nebensache – welche Steine und Mörtel passen, hängt vom vorhandenen Wandaufbau ab.
Bevor eine Wand geöffnet wird
In älteren Häusern ist vor dem Öffnen einer Wand zu klären, ob sie tragend ist und wie die Lasten verlaufen. Bei Bruchstein- oder Ziegelmauerwerk mit wechselnden Wandstärken ist eine Abfangung oft aufwendiger als im Neubau; Grundlage ist in der Regel die Berechnung eines Tragwerksplaners. Die Erstbesichtigung in Stolberg ist kostenfrei – dabei besprechen wir mit Ihnen das weitere Vorgehen.
Rohbau im Neubau
Für Neubauten erstellen wir den Rohbau: Mauerwerk, Bewehrung und Stahlbetondecken nach Plan und Statik. Das Titelbild dieser Seite zeigt einen Rohbau aus unseren Projekten in der Region – Porenbetonmauerwerk mit Bewehrung. Ob als Teil eines schlüsselfertigen Hauses oder als eigenständiger Auftrag: Ihr Ansprechpartner ist Max Dominiak, Maurer- und Betonbauermeister.