Typische Bausubstanz in Aachen
In Aachen stehen viele Wohngebäude aus der Zeit um 1900: Stadthäuser mit hohen Räumen, Stuckdecken, Holzbalkendecken und Ziegelmauerwerk. Dazu kommen große Bestände aus dem Wiederaufbau nach dem Krieg und den folgenden Jahrzehnten. Im Gründerzeithaus geht es häufig um Feuchtigkeit im Kellermauerwerk, um alte Leitungen und um die Frage, wie sich der Grundriss anpassen lässt, ohne den Charakter des Hauses zu verlieren. Bei Häusern der Nachkriegszeit stehen eher Dämmung, Fenster und Haustechnik im Vordergrund. Holzbalkendecken sind ein eigenes Thema: Ob sie verstärkt oder ersetzt werden müssen, lässt sich oft erst nach dem Freilegen beurteilen – bei Bedarf mit einem Tragwerksplaner.
Wenn der Altbau überrascht
In einem Altbau zeigt sich manches erst, wenn Putz und Bodenbeläge entfernt sind. Ein Angebot kann nur beschreiben, was vorher erkennbar ist – deshalb lohnt sich eine gründliche Besichtigung. Den vereinbarten Preis sichern wir als Festpreis zu; was sich darüber hinaus ergibt, wird nur nach Absprache mit Ihnen und Ihrer Freigabe zusätzlich ausgeführt.
Denkmalschutz
Steht ein Gebäude unter Denkmalschutz, ist vor der Ausführung in der Regel eine denkmalrechtliche Erlaubnis der Unteren Denkmalbehörde der Stadt Aachen erforderlich – etwa für Arbeiten an Fassade, Fenstern, Dach oder am Grundriss. Diese Erlaubnis sollte vorliegen, bevor die Arbeiten beginnen.
Kurze Wege im Stadtgebiet
Vom Betriebssitz aus sind Baustellen in Aachen schnell erreichbar – ob in der Innenstadt, in Burtscheid, Laurensberg oder Brand. Der Meister ist persönlich auf der Baustelle, nicht nur zum Start und zur Abnahme. In engen Straßen mit wenig Platz für Material und Container ist eine gute Baustellenorganisation besonders wichtig. Sollen Container oder Teile der Baustelleneinrichtung im öffentlichen Straßenraum stehen oder wird eine Haltverbotszone bzw. Sperrung benötigt, ist dafür in der Regel vorab eine Sondernutzungserlaubnis bzw. eine verkehrsrechtliche Anordnung der Stadt nötig.